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sich bewusst werden ...

Menschen haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Um in dieser Vielfalt möglichst konfliktlos und diskriminierungsfrei miteinander umzugehen, ist es ratsam, sich der eigenen Stereotype und Vorurteile gewahr zu werden, die man über andere Menschen(gruppen) hat. Stereotype sind vereinfachte und verfestigte Bilder zur Charakterisierung und Typisierung von bestimmten Gruppen, während Vorurteile pauschale Urteile über Menschen(gruppen) sind, die auf Stereotype basieren. Problematisch werden unsere unreflektierte Annahmen, wenn sie Ungleichheiten vertiefen, zum Beispiel wenn aufgrund einer (zugeschriebenen) Eigenschaft einer Person (z. B. Alter, Geschlecht etc.) auf bestimmte positive oder negative Charakterzüge oder Fähigkeiten geschlossen wird und unser Handeln in weiterer Folge von solchen Zuschreibungen geleitet wird.


Seien Sie daher beispielsweise achtsam:

  • bei Ihrem ersten Eindruck [Welche Stereotypen schwingen mit?],
  • bei vorschneller Bewertung [Nehmen Sie sich z. B. ein bisschen länger Zeit],
  • im Fall von generalisierenden Aussagen über Personen und Gruppen [z. B. "Männer sind ..." oder "Studentinnen haben ..."],
  • bei Ihrer Wortwahl, insbesondere in Situationen, die mit Stereotypen aufgeladen sind,
  • bei intransparenter Entscheidungsfindung [z. B. wenn der Bezug zwischen Begründung und Ausschreibungs-kriterien fehlt],
  • wenn eine Person ausschließlich als RepräsentantIn einer Gruppe wahrgenommen wird [z. B. als typische Studienanfängerin, typischer Professor etc.],
  • bei Fotos, die Sie zur Darstellung von Sachverhalten oder zur Symbolisierung eines Themas einsetzen.

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